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Presse

RZ Asbach, Linz, Unkel
vom Dienstag, 11. Mai 2010,
Seite 11

Erlebnislauf forderte 750 Sportler heraus

Leichtathletik:
Schirmherr „Schorsch“ Hackl lobt den Windhagen-Marathon

750 Starter, eine „super-anspruchsvolle“ Strecke und hervorragende Organisation: Der vierte Windhagen-Marathon war ein voller Erfolg.

WINDHAGEN. Lisa Jaschke ist ihrem Begleitfahrer davongelaufen, hat ihn auf der letzten Steigung einfach abgehängt und sich damit den ersten Platz bei den Frauen im Halbmarathon mit einer Zeit von 1:24:55 gesichert. Die 19-jährige Sportlerin aus Köln war eine von insgesamt 750 Läufern, die sich zum vierten Windhagen Marathon „Running-for-children“ gemeldet hatten. „Die Strecke war super anspruchsvoll, aber genau das hatte ich auch erwartet“, sagte die junge Frau.

Für sein abwechslungsreiches Streckenprofil durch den Westerwaldort und das Siebengebirge ist der Landschafts- Erlebnislauf bekannt und bietet für viele Sportler eine echte Herausforderung. So wie für den Vorjahressieger im Halbmarathon, John Achtendung vom LAZ Troisdorf-Siegburg, der sich erneut den Sieg (1:19:44) holte. „Die Strecke ist nicht ohne. Beim ständigen Auf und Ab ist Konzentration gefordert“, meinte der Läufer. Als „total genial“ bezeichnete Michael Hart aus Swisstal, der nach Achtendung ins Ziel lief, die Route.

Doch nicht nur die anspruchsvolle und vielseitige Laufstrecke des Windhagener Marathons setzt seit vier Jahren Maßstäbe. Schirmherr Georg Hackl, dreifacher Olympiasieger und mehrfacher Weltmeister im Rennrodeln, lobte den Volkslauf als etwas ganz Besonderes: „Setzt man die 750 Teilnehmer in ein prozentuales Verhältnis zur Bevölkerung, dann gehört die Veranstaltung ins Guinness-Buch der Rekorde“. Die Verwendung des Reinerlöses für die Aktionsgruppe „Kinder in Not“ setze nach Meinung von Hackl, der seit zehn Jahren Botschafter der Aktionsgruppe ist, dem Ganzen die Krone auf.

Dr. Günter Soost von der Projektleitung des Marathons freute sich vor allen Dingen über die ungebrochene Begeisterung unter den Sportlern. Hier war der jüngste Teilnehmer gerade mal zwei, der älteste 73 Jahre alt. „Die Leute werden aktiver. Wir haben allein 30 Neuanfänger am Start, die Strecken von fünf und zehn Kilometern bewältigen“, berichtete Soost. Zur „Königsdisziplin“, dem Marathon hatten sich insgesamt 50, zum Halbmarathon 173 Sportler gemeldet. Erstmalig gab es auch einen Nordic-Walking Wettbewerb über 21,1 Kilometer. Doch ganz gleich, ob 42,2, 10,6 oder fünf Kilometer zurückgelegt wurden- jeder einzelne Läufer wurde mit einer Medaille für seinen persönlichen Einsatz belohnt.

Den Sieg im Marathonlauf holte sich Sebastian Leins (Kölner Triathlon Team), bei den Frauen sicherte sich Sabine Hundrieser (Alfterer SC) den ersten Platz. Beate Chris


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