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Presse

Generalanzeiger Bonn,
vom 11.05.2010

Startschuss für 750 Läufer und Walker in Windhagen

Windhagen. "The Final Countdown" schallt der Song der Rock-Formation "Europe" am Sonntagmorgen laut durch das Windhagener Stadion.


Auf die Plätze, fertig, los: Mit Feuereifer starten die jungen Sportler beim Windhagen-Marathon. Foto: Frank Homann

Nur noch 30 Sekunden bleiben den Marathon- und Halbmarathon-Läufern sowie den Halbmarathon-Nordic-Walkern, bis Bürgermeister Josef Rüddel pünktlich um 9 Uhr den Startschuss gibt und sie durch das Marathon-Tor auf die landschaftlich schöne Strecke schickt. Mit Projektleiter Günter Soost hatte Rüddel zuvor die Läufer begrüßt.

Mit dabei waren seine Kollegen Wally Feiden aus Bad Honnef, Peter Wirtz aus Königswinter - selbst im Renn-Dress - sowie der Asbacher Verbandsbürgermeister Lothar Röser, der als Mitglied des Mountainbike-Teams von Norbert Thielmann und Edmund Salz später die Ankunft der führenden Halbmarathon-Läuferin anzeigen sollte.

"Wir sind natürlich besonders stolz, dass unser Schirmherr, der dreimalige Rennrodel-Olympiasieger, Georg Hackl, auch dieses Jahr wieder nach Windhagen gekommen ist", freute sich Soost.

Der sympathische Sportler ist schon seit den 90er Jahren internationaler Botschafter der von Gisela Wirtgen gegründeten Aktion "Kinder in Not", zu deren Gunsten der SV Windhagen seinen Marathon 2007 ins Leben gerufen hatte.

"Das ist einfach Klasse, was in dieser kleinen Gemeinde mit den Laufdisziplinen vom Marathon bis zum Bambini-Lauf veranstaltet wird", lobte Hackl und nannte die Aktion "Kinder in Not" "ein vorbildliches Projekt, wie es meines Erachtens kein zweites gibt.

Zumindest ist es höchst selten, dass alle gespendeten Gelder zu 100 Prozent da ankommen, wo sie für Kleidung, Essen und vor allem für Bildung benötigt werden."

Auf die Plätze, fertig, los: Mit Feuereifer starten die jungen Sportler beim Windhagen-Marathon. Foto: Frank Homann

Währenddessen liefen sich die Leichtathleten intensiv warm, was bei Temperaturen um fünf Grad mehr als notwendig war. Und dann ging es los.

"Der Halbmarathon-Sieger des Vorjahres, John Achtendung, läuft auch jetzt wieder vorne weg", kommentierte Stadionsprecher Rudolf Demuth-Schütz nach den ersten 300 Metern.

Mit aufmunterndem Applaus der Zuschauer wurden die Läufer und Walker verabschiedet, die sich auf Waldwegen zunächst gemeinsam nach Germscheid aufmachten.

Von dort ging es für die Marathoni in einer Nordschleife über die Rauenhahner Mühle, Buchholz, Löhe und Asbach bis nach Bennau.

Dort trafen sie auf die Strecke des Halbmarathons, die durch das Pfaffenbach-, das Elsaff- und das Hallerbachtal zur Rottbitze und über Köhlershohn zurück zum Stadion führte.

"Insgesamt nehmen am 4. Marathon mit 750 Läufern etwas weniger Sportler teil als im Vorjahr, obwohl wir erstmals auch die 21 Kilometer lange Nordic-Walking-Strecke anbieten, die von 22 Teilnehmern in Angriff genommen wird", erklärte Soost, während Rüddel die Schüler auf die Strecke schickte.

Auf die Plätze, fertig, los: Mit Feuereifer starten die jungen Sportler beim Windhagen-Marathon. Foto: Frank Homann

Auf der hatte das Team von Günter Klein und Lauftreff-Leiter Herbert Hülder am Vortag die Brücke über den Pfaffenbach installiert sowie 42 Wegweiser angebracht, damit keiner den Weg und die acht Versorgungsstationen verpassen konnte.

Bananen und Müsliriegel, Wasser und Apfelschorle warteten dort auf die Marathonläufer. Vor allem für sie galt es, neue Kräfte zu tanken, hatten sie doch nicht nur 42,195 Kilometer sondern auch 520 Höhenmeter zu bewältigen.

Aber auch an die Helfer von Polizei, Deutschem Roten Kreuz und Feuerwehr hatten die Organisatoren gedacht und sie mit Lunchpaketen versorgt.

"Gut 150 Mann sind mit dem SV-Team um den Vorsitzenden Josef Konrads im Einsatz bis hin zu unseren Zeitnehmern Rudolf Demuth-Schütz und Werner Knopp und den Leuten am Infostand um Christiane Hülder und Dieter Melchert.

Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen", erklärte Soost.

Die Ergebnisse des Marathons standen am Montag noch nicht fest. Sobald diese bekannt sind, werden sie im Lokalteil veröffentlichen. Artikel vom


Horst-Dieter Küsters
Generalanzeiger Bonn, vom 11.05.2010

 

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