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Presse Generalanzeiger, Bonn 05.05.2008 In Windhagen gibt es nur Gewinner MARATHON Auch die zweite Auflage des großen Laufs gerät für dieAusrichter und alle Beteiligten zu einem Erfolg. Mehr Starter als 2007. 170 freiwillige Helfer sorgen für den reibungslosen Ablauf WINDHAGEN. Gestern, kurz vor 9 Uhr im Stadion Windhagen: Vor dem Marathon-Tor drängen sich die Läufer. Die Spannung steigt. Nur noch Augenblicke, dann wird der Startschuss zum 2. Windhagen-Marathon fallen. Thomas Mauel atmet tief durch. Der Langstreckenläufer der SSG Königswinter hat sich ein großes Ziel gesetzt: Wie im Vorjahr als erster über die Ziellinie zu laufen. "Der Lauf im vergangenen Jahr war so schön und so liebevoll organisiert, dass ich auf den Start bei den Deutschen Meisterschaften heute verzichtet habe, um meinen Titel zu verteidigen," sagt er. Doch letztlich musste er sich Thorsten Krebs aus Linz geschlagen geben. Auch er war zum zweiten Mal dabei: Rodel-Olympiasieger Georg Hackl war Schirmherr der Veranstaltung, die wie 2007 zugunsten der Aktionsgruppe "Kinder in Not" stattfand. Und es wurde eine Veranstaltung der Superlative, bei der es gestern sowieso nur Gewinner gab: Organisatoren, Helfer, Läufer, alle waren begeistert. Tolles Wetter, beste Stimmung, optimale Laufbedingungen und ein dickes Plus an Teilnehmern. 708 Sportler, 61 mehr als 2007 - der jüngste gerade mal zwei, der älteste 72 Jahre alt - gingen über verschiedene Distanzen an den Start. 170 freiwillige Helfer vom Begleitfahrer auf dem Mountain-Bike bis hin zum Kuchen- und Brötchen-Verkäufer leisteten ganze Arbeit. Auch sie unterstützten: Die Polizeistation Straßenhaus, das DRK Vettelschoß und die Feuerwehren Asbach, Buchholz und Windhagen. 9.30 Uhr: Im Forum ist etwas Ruhe eingekehrt. Barbara Knopp, die mit Um 10 Uhr sind alle Starts abgewickelt, bei den Schülern und Bambini stehen die Sieger fest. Cheforganisator Günter Soost atmet durch. Seit Tagen dreht sich bei ihm und seinen Kollegen vom Lauftreff alles um den Marathon. Eine seiner Hauptsorgen galt der neuen elektronischen Zeiterfassung. "Ich hatte schon etwas Angst, dass es mit der Rückgabe der Startnummern nicht klappt." 2007 hatten viele Läufer die Nummern mit nach Hause genommen, in diesem Jahr wäre das für die Ausrichter teuer geworden: Alle Nummern sind mit einem elektronischen Sender versehen. Mittlerweile sind die ersten Nordic-Walker im Ziel. Siegfried Schomisch, erster des Fünf-Kilometer-Feldes, freut sich und lobt: "Die Strecke ist landschaftlich sehr schön, die Verpflegung zwischendurch optimal." Der Sportler vom Lauftreff Siebengebirge ist erstmals in Windhagen dabei und begeistert: "Hier ist für jeden etwas dabei." Das findet auch Andreas Diehl, der über die Mini-Marathon-Distanz (10,6 Kilometer) angetreten ist: "Die Strecke war schön, aber anstrengend", sagt er und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Und fügt an: "Ein großes Lob an die Veranstalter." Strahlende Gesichter gab es auch bei den Ehrenamtlern der Aktionsgruppe "Kinder in Not", allen voran Gründerin Gisela Wirtgen. Eine Hälfte des Erlöses geht an eine Tagesstätte in Indien, in der 110 behinderte Kinder betreut werden, die andere an eine Schule auf den Philippinen. Hackl: "Auch wenn aus sportlicher Sicht nur einer gewinnen kann, haben wir doch alle einen Sieg davon getragen: Die Not von Kindern ein wenig zu lindern." LAUF-SPLITTER Bestens verpflegt: Stilles Wasser wurde von vielen freundlichen Flott unterwegs: Laufen für Kinder lautete das Motto nicht nur für die Benefiz-Rocker: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" lautet die Sportstar ganz nah: Auf wie vielen Fotos er gestern verewigt worden Gleich wieder da: "Hier geht's los und hier seid ihr gleich auch Startpistole im Dreierpack: Wo steckt sie nur, die Pistole für den
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